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10. Talk: Fasten und Versöhnung

Audio: 4 Talks:
Das rechte Maß | Mut und Demut | Die Freude | Die Hoffnung
Andreas Schmidt | Petra Schneider | Markus Wittal | Sophia Kuby

9. Talk: Fasten und Versöhnung
Schriftstellen zum Talk 9 | Fasten - und Versöhnung:

2 Kor 5, 16-21
Also schätzen wir von jetzt an niemand mehr nur nach menschlichen Maßstäben ein; auch wenn wir früher Christus nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt haben, jetzt schätzen wir ihn nicht mehr so ein. Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.
Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen! Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Lk 15 Gleichnis vom verlorenen Schaf | Gleichnis von der verlorenen Drachme | Gleichnis vom Barmherzigen Vater

Ps 32, 1-5
Wohl dem, dessen Frevel vergeben und dessen Sünde bedeckt ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt und dessen Herz keine Falschheit kennt. Solang ich es verschwieg, waren meine Glieder matt, den ganzen Tag musste ich stöhnen. Denn deine Hand lag schwer auf mir bei Tag und bei Nacht; meine Lebenskraft war verdorrt wie durch die Glut des Sommers. [Sela] Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben.

Mt 18, 23-35
23
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen. 24 Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. 25 Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. 26 Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. 27 Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. 28 Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist! 29 Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. 31 Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. 32 Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast. 33 Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? 34 Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. 35 Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt.

Lk 23, 34
Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

Wie können wir das Thema Versöhnung konkret leben?
1. Die Versöhnung von Christus annehmen
2. Sich mit uns selbst und unserem Leben versöhnen
3. Anderen Menschen vergeben, Schritte der Versöhnung gehen, wo es möglich ist


8. Talk | Fasten und Entscheidung | Andreas Schmidt


Audio: 8. Talk | Fasten und Entscheidung | Andreas Schmidt

7. Talk | Fasten und die Ohnmacht des Menschen und die Macht Gottes | Petra Schneider

Audio: 7. Talk | Fasten und die Ohnmacht des Menschen und die Macht Gottes | Petra Schneider

Bibelstellen zur Ohnmacht/ Macht Gottes:

2 Kor 12, 9
Meine Gnade genügt dir; denn die Kraft wird in der Schwachheit vollendet.
Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht,
alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Mk 9, 17-24
Einer aus der Menge antwortete ihm: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht. Er ist von einem stummen Geist besessen; immer wenn der Geist ihn überfällt, wirft er ihn zu Boden und meinem Sohn tritt Schaum vor den Mund, er knirscht mit den Zähnen und wird starr. Ich habe schon deine Jünger gebeten, den Geist auszutreiben, aber sie hatten nicht die Kraft dazu. Da sagte er zu ihnen: O du ungläubige Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt ihn zu mir! Und man führte ihn herbei. Sobald der Geist Jesus sah, zerrte er den Jungen hin und her, sodass er hinfiel und sich mit Schaum vor dem Mund auf dem Boden wälzte. Jesus fragte den Vater: Wie lange hat er das schon? Der Vater antwortete: Von Kind auf; oft hat er ihn sogar ins Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Doch wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns! Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt. Da rief der Vater des Knaben: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Mt 28, 18
Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde.

Röm 14, 17
... denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.

Eph 3, 16-19
Er gebe euch aufgrund des Reichtums seiner Herrlichkeit, dass ihr in Bezug auf den inneren Menschen durch seinen Geist an Kraft und Stärke zunehmt. Durch den Glauben wohne Christus in euren Herzen, in der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet. So sollt ihr mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr erfüllt werden in die ganze Fülle Gottes hinein.

Joh 16, 33
Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

6. Talk | Fasten und Achtsamkeit | Andreas Schmidt


Audio: 6. Talk | Fasten und Achtsamkeit | Andreas Schmidt


Bibelstellen zur Achtsamkeit

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben und achtsam mitgehen mit deinem Gott. (Mi 6,8)

Seid nüchtern, seid wachsam! (1 Petr 5,8)

Wacht und betet allezeit! (bzw. genauer übersetzt:) Wacht, indem ihr allezeit betet! (Lk 21,36)

Ich schlief, doch mein Herz war wach. Horch, mein Geliebter klopft: Öffne mir! (Hld 5,2)

5. Talk | Fasten und Freiheit | Sophia Kuby

5. Talk | Fasten und Freiheit | Sophia Kuby


„Zur Freiheit hat uns Christus befreit“ (Gal 5,1). In ihm haben wir teil an der „Wahrheit, die frei macht“ (Joh 8,32). Uns wurde der Hl. Geist geschenkt, und „wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“ (2 Kor 3, 17). Und wir dürfen uns der „Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“ rühmen (Röm 8, 21).

Die Stellen aus dem Katechismus sind: 1731-1733

4. Talk | Fasten und das Hauptgebot der Liebe | Markus Wittal

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4. Talk | Fasten und das Hauptgebot der Liebe | Markus Wittal

Texte von Papst Franziskus

Fasten, Gebet und Almosen sind, nach Jesu Verkündigung (vgl. Mt 6,1- 18), sowohl Bedingung als auch Ausdruck unserer Umkehr. Der Weg der Armut und des Verzichts (das Fasten), der liebevolle Blick und die Wohltaten für den verletzten Mitmenschen (das Almosen) und das kindliche Gespräch mit dem Vater (das Gebet) erlauben uns, einen ehrlichen Glauben, eine lebendige Hoffnung und eine tätige Liebe zu verwirklichen.

Wer fastet und sich freiwillig auf die Erfahrung der Armut einlässt, wird arm mit den Armen und „sammelt“ somit einen Schatz an empfangener und geteilter Liebe.
So verstanden und praktiziert hilft das *Fasten, Gott und den Nächsten zu lieben*, da, wie der heilige Thomas von Aquin lehrt, die Liebe eine Bewegung der Aufmerksamkeit für den anderen ist, die ihn als eines Wesens mit sich selbst betrachtet (vgl. Enzyklika Fratelli tutti,/93).

In der Fastenzeit wollen wir mehr darauf bedacht sein, »Worte der Ermutigung zu sagen, die wieder Kraft geben, die aufbauen, die trösten und die anspornen, statt Worte, die demütigen, die traurig machen, die ärgern, die herabwürdigen« (Enzyklika Fratelli tutti, 223). Um Hoffnung zu vermitteln reicht es manchmal schon, »ein freundlicher Mensch« zu sein, »der seine Ängste und Bedürfnisse beiseite lässt, um aufmerksam zu sein, ein Lächeln zu schenken, ein Wort der Ermutigung zu sagen, einen Raum des Zuhörens inmitten von so viel Gleichgültigkeit zu ermöglichen« (ebd., 224).

Eine Fastenzeit der Liebe leben heißt sich um den kümmern, der aufgrund der Covid-19-Pandemie eine Situation des Leidens, der Verlassenheit oder Angst durchmacht. Angesichts großer Ungewissheit bezüglich der Zukunft denken wir an das Wort, das Gott an seinen Knecht richtet: »Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst!« (/Jes/43,1), während wir durch unsere Liebe ein Wort des Vertrauens anbieten und den anderen spüren lassen: Gott liebt dich wie einen Sohn und eine Tochter.

3. Talk | Fasten und Kampf der Gedanken | Andreas Schmidt

Audio: 3. Talk | Fasten und Kampf der Gedanken | Andreas Schmidt

Text von Wilhelm von St. Thierry: „So gehe ich mir selbst auf den Grund. Ich zünde die Lampe des Wortes Gottes an und betrete entschlossen das finstere Gebäude meines Bewusstseins. Da stürzt sich eine Flut von Gedanken auf mich, völlig verworren, und bringt es fast fertig, mich aus der Wohnung meines eigenen Bewusstseins zu vertreiben. Aber ich bin fest entschlossen, mir Eintritt zu verschaffen, denn schließlich steht mir hier das Hausrecht zu. Ich bleibe also hartnäckig und setze mich auf einen Stuhl, wie wenn ich über sie Gericht sitzen würde. Ich befehle ihnen, sich vor mit aufzustellen, damit ich das Gesicht und die Bedeutung jedes einzelnen sehen kann, um jedem seinen geziemenden Platz in meinem Hause zuzuweisen.“


2. Talk | Fasten und der Hunger der Seele | Markus Wittal


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2. Talk: Fasten und der Hunger der Seele | Markus Wittal

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Am 8, 11 Siehe, es kommen Tage - Spruch GOTTES, des Herrn - , da schicke ich Hunger ins Land, nicht Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser,
sondern danach, die Worte des HERRN zu hören.

Mt 4, 4
In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.

Ps 119, 36 - 38 Deinen Vorschriften neige mein Herz zu, doch nicht der Habgier! Wende meine Augen ab von eitlen Dingen; durch dein Wort belebe mich! Erfülle deinem Knecht die Verheißung, die allen gilt, die dich fürchten und ehren.




1. Talk | Fasten - Geh in die Wüste | Sophia Kuby


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Talk 1: Fasten | Geh in die Wüste! Talk 1 | Sophia Kuby

Ps. 38, 10a All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir,.

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